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Klima, Wetter und beste Reisezeit für den Urlaub Das Klima
auf Costa Rica wird durch beträchtliche Höhenunterschiede geprägt. Quer durch
das Land, vom Nordwesten zum Südosten, zieht sich eine Gebirgskette, die
gleichzeitig eine Wetterscheide zwischen der pazifischen und karibischen Küste
bildet. Während bis ca. 700 Höhenmeter eine Durchschnittstemperatur von 24 -
27°C vorherrscht, wird z. B. in der im zentralen Hochland gelegenen Hauptstadt
San José (1150 m ü.M.) im Jahresmittel 20°C gemessen. Dagegen erreicht das
Thermometer ab 3000 m ü. NN.
selten 10°C
Aktivitäten für Reisende. Ohne grosse Entfernungen zurücklegen zu müssen, bietet das kleine Costa Rica in Mittelamerika vielfältige Möglichkeiten, um die schönsten Wochen des Jahres zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Costa Rica ist vor allem ein Land für Naturfreunden. Wandern, Trekking und
Bergsteigen EU-Bürger und Schweizer Bürger benötigen für die Einreise nach Costa Rica bis 90 Tage Aufenthalt kein Visum. Sie müssen allerdings einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass sowie ein Rück- oder Weiterflugticket vorweisen.
Der bedeutendste internationale Flughafen
von Costa Rica ist San José (SJO, Juan Santamaria), ca. 18 km von der Stadtmitte
entfernt, Die beiden wichtigsten Schifffahrtshäfen von Costa Rica sind Caldera bei Puntarenas auf der Pazifikseite (Kreuzfahrtschiffe) und Limon auf der Karibikseite (v.a. Frachtschiffe). Einige Fähren verbinden Puntarenas mit der Nicoya-Halbinsel und die Osa Peninsula im Süden mit dem Festland. Das öffentliche Busnetz ist gut ausgebaut und preisgünstig, wobei es sich sternförmig von San José aus über ganz Costa Rica erstreckt und die Busse manchmal nicht unbedingt zur neuesten Generation gehören. Quer durch das Land, von Nicaragua im Nordwesten bis Panama im Süden, führt die Panamericana. Mit dem eigenen Mietwagen ist das Reisen in Costa Rica natürlich um Einiges bequemer und unabhängiger. Während der Regenzeit sollte in jedem Fall ein Allradauto gemietet werden, die restliche Zeit im Jahr ist dies nicht unbedingt nötig, bietet sich aber aufgrund der manchmal schlechten Strassenverhältnisse oder für Abstecher abseits der Touristenpfade ebenfalls an. Für Besucher aus Europa sind in Costa Rica keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird jedoch Hepatitis. Hier sollte man sich beim Tropeninstitut erkundigen. Das Wasser hat großteils Trinkwasserqualität. Nur in ganz abgelegenen Gebieten sollte man sich. über die Trinkbarkeit erkundigen. Die offizielle Währung von Costa Rica ist der Colon / Colones. Dieser ist stark vom US-Dollar abhängig, aktuell 01.04.20013 entspricht 1 US$ etwa 500 CRC. Den aktuellen Wechselkurs erfahren Sie u.a. bei wechselkurs.de. Verglichen mit dem restlichen Lateinamerika ist Costa Rica kein ‚Billig-Reiseland’, dafür ist aber der Lebensstandard der Bevölkerung der höchste in der Region. USD-Bargeld und Euros kann bei allen Banken und in vielen Hotels getauscht werden; gängige Kreditkarten (Visa/ MasterCard/AMEX) Mittlerweile kann auch von Europäern an den Maestro-Geldautomaten Bargeld abgehoben werden.
Sprache Die
offizielle Landessprache in Costa Rica ist Spanisch, an der Karibikküste und in
den touristischen Gebieten wird Englisch gesprochen. Staatsform, Polik und Geschichte Das Land ist die älteste Demokratie Lateinamerikas seit im November 1949 die demokratische Verfassung verabschiedet wurde. Der Präsident, die Vize-Präsidenten sowie die Parlamentsabgeordneten von Costa Rica werden alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt.
Während andere Nationen ständig aufrüsteten, schaffte Costa Rica im Jahr 1948
das Militär ab und verwendete die dadurch eingesparten finanziellen Mittel für
einen konsequenten Ausbau des Schul- und Gesundheitswesens. Seine Neutralität
inmitten einer krisengeschüttelten Region brachte dem Land auch den Beinamen "Schweiz
Mittelamerikas" ein. Die Wirtschaft befindet sich zur Zeit im Wandel: zwar zählen die traditionellen Exportprodukte wie Bananen und Kaffee immer noch zu den grössten Devisenbringern des Landes, aber der Tourismussektor ist stetig auf dem Vormarsch. Dabei legt die Regierung jedoch grossen Wert auf Umweltverträglichkeit. Die Einwohner sind sich ihrer Naturschätze durchaus bewusst und haben immerhin ca. 25 % ihrer Landesfläche unter Naturschutz gestellt, sodass Costa Rica mit einer grossen an Anzahl an Nationalparks und privaten Naturreservaten aufwarten kann.
Kultur, Religion und Leute 95% der
Bevölkerung von Costa Rica sind europäischer Abstammung, 5% Asiaten, Indianer
und Schwarze.
Kriminalität und Gefahren Costa Rica ist das reichste Land in der Region und die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Aber Tatsache ist, dass auch hier die Kriminalitätsrate steigt. Die Mehrzahl der an Touristen verübten Delikte sind Diebstähle, häufig an Stränden und aus unbeaufsichtigten Mietwagen. Speziell in San José kommen an belebten Plätzen Taschendiebstähle vor. Es wird empfohlen, Wertsachen unaufällig aufzubewahren und auf mitgeführtes Gepäck stets ein wachsames Auge zu haben. Mit ziemlicher Sicherheit werden Sie auf Ihrer Reise in Costa Rica keiner Schlange begegnen, aber einige Vorsichtsmassnahmen vor Schlangenbissen schaden nicht. Dazu gehört vor allem das Tragen von festem Schuhwerk in freier Natur. Auch Skorpione und Giftspinnen kommen in Costa Rica vor. Deren Stich bzw. Biss ist zwar für den (gesunden) Menschen nicht lebensgefährlich, aber schmerzhaft. Daher: immer vor dem Anziehen die Kleidungsstücke und Schuhe ausschüttlen, nicht in uneinsehbare Höhlen und Nischen fassen! Übernachten und Essen Zwar haben die Tourismus-Multis in den letzten Jahren Costa Rica entdeckt und einige wenige grosse ‚All-Inclusive’-Anlagen gebaut, aber hauptsächlich sind die Übernachtungsmöglichkeiten eher auf Individualtouristen zugeschnitten: mittlere bis kleine Hotels aller Kategorien mit angeschlossenem Restaurant, ‚Cabinas’ genannte kleine Bungalows in allen Preisklassen und ‚Bed-and-Breakfast’-Unterkünfte finden sich mittlerweile reichlich im ganzen Land. Obwohl die internationale Küche auch in Costa Rica längst Einzug gehalten hat, gelten Reis und Bohnen immer noch als wichtige Grundnahrungsmittel und werden praktisch zu allen Mahlzeiten serviert: zum Frühstück als „Gallo Pinto“, zum Mittagessen, zusammen mit Fleisch, Fisch oder Huhn, als „Casado“. Frisches Gemüse und Obst (z.B. Bananen oder Mangos) sind ganzjährig auf dem Markt. Zu den Restaurants sind die sogenannten „Sodas“ eine preiswerte Alternative.
Flora und Fauna Die abwechslungsreichen ökologischen Zonen und Mikroklimas in Costa Rica bieten vielen verschiedenen Tier- und Pflanzengattungen ein Zuhause. Vegetation Auf die Vegetation haben die Klimadifferenzen in Costa Rica grossen Einfluss. Die pazifische und karibische Tiefebene ist von tropischem Regenwald bedeckt. Im äussersten Nordwesten Guanacastes herrschen dagegen infolge mehrmonatiger Trockenperioden Trockenwald und Savannengebiete vor, in welchen sogar Kakteen gedeihen. Tropische Bergregenwälder sind in Costa Rica genauso zu finden wie subalpine Vegetation oberhalb der Baumgrenze. Costa Rica kann auf exakt 1.228 km Küste verweisen, wobei auf die Pazifikküste 1.016 km entfallen. Während die Karibikseite im Osten aus einer praktisch kaum unterteilten Linie aus Mangrovensümpfen und feinem Sandstrand besteht, ist die pazifische Seite sehr abwechslungsreich mit Sandstränden in den unterschiedlichsten Farbvariationen, vorgelagerten Inseln, Flussmündungen und Steilufern.
Tierwelt
Über 200 Säugetierarten, 850
Vogelarten, über 420 Amphibien und Reptilien sind in Costa Rica heimisch. Mehr als 500 km vom Festland von Costa Rica entfernt liegt die unter Naturschutz stehende Isla de Coco im Pazifik. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit konnte sich hier eine eigenständige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln, die die Forscher weltweit begeistert.
Bemerkenswertes
Praktisch überall in Costa Rica hat man Zugang zum Internet, in jedem grösseren
Ort findet man Internetcafes. Während andere Nationen ständig aufrüsteten, schaffte Costa Rica im Jahr 1948 das Militär ab und verwendete die dadurch eingesparten finanziellen Mittel für einen konsequenten Ausbau des Schul- und Gesundheitswesens – und in die einzigartige Natur. So stehen mittlerweile 25 % der Landesfläche unter Naturschutz. Seine Neutralität inmitten einer krisengeschüttelten Region brachte dem Land auch den Beinamen "Schweiz Mittelamerikas" ein. Feiertage
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